Skan verfügt über eine Reihe an Interventionsmöglichkeiten aus der Gestalt- und Vegetotherapie, die dazu dienen die eigene körperliche Verfasstheit und persönliche Entwicklungsthemen bewusst wahrzunehmen und mit ihnen zu arbeiten. 

Hierzu zählt in erster Linie die wiederkehrende Anleitung vollständig zu Atmen und 'Fingerzeige' auf körperliche Wahrnehmungsbereiche zu legen wie Haltung, Stimme, Augen, Mimik, Hautverfärbung, Zwerchfellbewegung und auch Sprache. Die erhöhte Selbstwahrnehmung erlaubt akute oder chronische Muskelkontraktionen und Bewegungsstereotypien zu erkennen und meist setzt dieser Prozess sehr schnell Emotionen frei. 

Die Spannung zu halten  war vielleicht bislang sicherer oder sogar die einzige Schutzmöglichkeit vor unerwünschten Empfindungen. Über kurz oder lang kann diese psycho- physische Reaktion jedoch das Verhalten, die Arbeitsleistung, das Beziehungs- und Sexualleben und die Gesundheit beeinträchtigen. Zeit für Veränderung!

Das therapeutische Setting dient dazu Veränderungsprozesse zu begleiten und    jede erwünschte Ausdrucksform (Embodiment) für auftauchende Gefühle und Gedanken willkommen zu heißen. Die kognitive Verbindung dieses Prozesses mit charakteranalytischen Grundlagen kann sinnvoll sein- muss aber nicht. Die Deutungshoheit liegt stets bei den Klient*innen. Das bedeutet auch, dass eine (Verdachts-) Diagnose wenn überhaupt nur mit größter Behutsamkeit und Sorgfalt gestellt wird. Ein erfolgreicher Prozess bedarf nicht zwangsläufig einer Diagnose. 

Einem therapeutischen Prozess können ein bis zwei probatorische Sessions (inklusive Anamnese) vorausgehen. Darin wird ein offener Umgang mit relevanten therapeutischen Vorerfahrungen erwartet.  Anschließend empfiehlt sich meist die Inanspruchnahme einer Session in sieben bis 14 Tagen. Die Häufigkeit der Termine kann in Abhängigkeit von der jeweiligen Lebenssituation jedoch stark variieren. 
Die Klient*innen sind in der Regel Selbstzahler*innen. 
Kosten: Euro 60,- - 80,- je Session (individuelle Vereinbarung)  
      


COVID19: 
In der Praxis existiert ein Hygieneplan über den neue Klient*innen beim Eintritt aufgeklärt werden. Das Personal richtet sich nach den aktuellen Landesverordnungen für medizinisch- therapeutische Fachkräfte in Bezug auf  Maßnahmen zum Hygieneschutz. Der Besuch der Praxis mit Erkältungssymptomen ist gegenwärtig zu vermeiden.